Attendorn, 25.04.2007 00:00 Uhr (gb )
Wenn die Japaner Lärchen groß sind, die die Pflanzer vielleicht schon Großeltern
Ahausen. (gb) Die von Orkan "Kyrill" entwaldete Fläche am Stausee Ahausen wird wieder aufgeforstet. Der Josefs-Kindergarten und das Spatzennest (beide aus Heggen) beteiligten sich an dieser Aktion. Zusammen mit Waldbesitzer Stephan Graf von Spee und Förster Dietmar Brune wurden Japaner Lärchen gepflanzt. Die Kinder, die jetzt die Pflanzen in den Boden bringen, sind vielleicht schon Großeltern, wenn die Setzlinge die gleiche Stärke erreicht haben werden wie die vom Sturm gefallenen Fichten. Mit den Enkeln werden sie dort spazieren gehen und sicherlich von dieser heutigen Aktion berichten.
Für den Forstbetrieb stehen dabei zwei Faktoren im Vordergrund: 1. Die Holzproduktion im Forstbetrieb wieder sicherzustellen. Dabei soll soweit wie möglich der auf der Fläche verbliebene Bestand (bestehend aus verschiedensten Laub- und Nadelholzarten wie etwa Birke, Buche oder Kastanie erhalten bleiben, ohne die zukünftige Bewirtschaftung durch Waldgärtnerei zu erschweren. Daher ist es erforderlich, die Holzartenauswahl so zu steuern, dass später ein geschlossener Bestand mit einheitlicher Bewirtschaftung entsteht. Holzarten, die im Sauerland bisher nicht üblich waren, müssen in die Überlegungen mit einbezogen werden, zum Beispiel Kiefer und Tannenarten. Daher werden auch ausländische Holzarten mit in die Wahl miteinbezogen, so etwa Japaner Lärche, Douglasie, Abies Grandis, amerikanische Roteiche.
2. Der Wald soll so schnell wie möglich seine Co2-Neutralisierungsfunktion im Rahmen der Klimadiskussion wiedererlangen.
» Zur Startseite von Regionales-Gewerbe Regionales Gewerbe von A-Z.