NRW, 17.06.2007 11:34 Uhr (sor)
Hilchenbach. Die vor kurzem beschlossene deutliche Verringerung des Grundstückpreises und die persönlichen Bemühungen von Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab haben für die Stadt Hilchenbach bei der Vermarktung des Gewerbegebietes Vordere Insbach einen ersten Erfolg gebracht.
Die für ihre innovativen Recyclingverfahren bekannte Firma SICON GmbH hat bestätigt, dass sie ein Grundstück im Gewerbegebiet erwerben und sich dort ansiedeln wird.
Unmittelbar nach der Preissenkung hatte Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab gemeinsam mit Baudezernent Michael Kleber die erfolgreiche Ingenieur- und Beratungsgesellschaft besucht und die Geschäftsführer Heiner Guschall und Sebastian Schülke über die Möglichkeit einer Ansiedlung im Gewerbegebiet Vordere Insbach ausführlich informiert.
Entsprechend hoch erfreut reagierte Hans-Peter Hasenstab nun auf die gute Nachricht: "Der Anfang ist gemacht und was für einer. Auch wenn wir sicherlich nicht wählerisch sein können, ist die SICON GmbH für mich immer einer der Wunschkandidaten gewesen. Die Firma ist ein moderner Dienstleistungsbetrieb der ,sauberenŒ Industrie und passt daher hervorragend in unser naturnahes Gewerbegebiet." Heiner Guschall und Sebastian Schülke sehen dies genauso.
Für die Geschäftsführer passt die Ansiedlung in der Vorderen Insbach sehr gut in ihre Unternehmensphilosophie: "Die SICON GmbH ist bekannt für ihren Einsatz für Umwelt- und Naturschutz.
Daher ergänzt in Allenbach die natürliche Umgebung in idealer Weise das Tätigkeitsfeld des Unternehmens und hat dadurch gegenüber anderen Industrie- und Gewerbegebieten entscheidende Vorteile." Durchaus weltweite Beachtung und Anerkennung hat die Firma SICON durch ein für eine große deutsche Automarke entwickeltes Recyclingverfahren erhalten. Mit dieser festgelegten Vorgehensweise gelingt es, über 95 Prozent der Bestandteile eines Pkw wieder zu verwerten.
Umweltpreis vom Bundesverband
Für dieses gemeinsam mit VW patentierte Verfahren erhielt SICON im vergangenen Jahr den Umweltpreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie in der Kategorie "Kreislaufwirtschaft, Recycling und Abfallmanagement".
Aufgrund ihrer erfolgreichen Tätigkeit besteht für die Firma nun die Notwendigkeit zu expandieren und dies tun sie in ihrer Heimatstadt. Weitere Interessenten stehen zur Zeit auf der Bewerberliste bei der städtischen Wirtschaftsförderung. Hans-Peter Hasenstab hofft, dass die Ansiedlung von SICON Signalwirkung hat und diese Unternehmen oder Betriebe mit ähnlichen Geschäftsfeldern ermutigen wird, ebenfalls die Vordere Insbach als Standort auszuwählen.
Dazu wird er sich auch gerne weiterhin persönlich engagieren und die Bemühungen seines Wirtschaftsförderers Helmut Krämer unterstützen, denn die Gewerbeansiedlung ist für beide ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Stadtentwicklung Hilchenbachs.
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