NRW, 14.10.2007 12:19 Uhr (sor)
Siegen. Sechs Wochen sind seit der Eröffnung des Siegener Apollo-Theaters vergangen. Zeit, um nach der turbulenten Eröffnungsphase zurückzublicken, zu resümieren und einen Blick nach vorne zu wagen."Es war ein furioser Start und ich habe allen Grund zufrieden und dankbar zu sein", eröffnete der Vorsitzende des Apollo-Trägervereins, Walter Schwerdfeger ein Pressegespräch am vergangenen Freitag.
Vor allem die steigenden Abonnentenzahlen (1300 mehr als in der vergangenen Spielzeit) freuten Schwerdfeger. Doch auch zusätzliche Spenden wie 50.000 Euro einer Privatperson für die Aufrüstung der Tonanlage lassen den Trägervereins-Vorsitzenden positiv nach vorne blicken.
"Zu Beginn musste vor allem bei der technischen Ausstattung finanziell abgespeckt werden, doch dank dem Einsatz der privaten Bürgerschaft sowie der heimischen Wirtschaft in den letzten Monaten konnten wir die Ausstattung ergänzen und vervollständigen". Intendant Magnus Reitschuster hob besonders die Abonnentenzahlen hervor. "Mit so einem Zuwachs hab ich nicht gerechnet. Doch die Abonnenten geben uns das Rückgrat, in Zukunft mehr zu wagen".
Die Besucherzahlen der letzten Wochen stimmen das Apollo-Team zuversichtlich. Bisher besuchten 14.033 Menschen die Aufführungen. Zum Vergleich: In der Spielzeit 06/07 waren es insgesamt 24.000. "Ich denke, dass wir das Ziel von 45.000 in der laufenden Spielzeit erreichen werden", so Reitschuster.
Eine Herzensangelegenheit ist für den Intendanten die neue Reihe "Vorsicht jung", die am 23. Oktober mit dem Stück "Die fetten Jahre sind vorbei" eröffnet wird. "Diese Reihe hat eine besondere Bedeutung und sie wird zeigen, ob es uns gelingt, die wichtige Entwicklung in der deutschen Theaterlandschaft zu zeigen und zu etablieren", so Reitschuster. Man dürfe nicht nur auf große Namen setzen, sondern müsse dem Programm auch inhaltliche Stärke geben.
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