NRW, 15.10.2007 14:03 Uhr (suth)
Lüdenscheid. Leistung, Innovation und Qualität: Das sind Maßstäbe, mit denen der Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb erfolgreich bleiben kann. Davon ist Arndt G. Kirchhoff, geschäftsführender Gesellschafter innerhalb der Iserlohner Kirchhoff-Gruppe, überzeugt.
Als Referent beim zweiten „Forum Fabrik der Zukunft“ in diesem Jahr erläuterte er, warum er davon überzeugt ist, dass gerade der Mittelstand in der Märkischen Region und insbesondere die Branche der Automobilzulieferer sich vor globaler Konkurrenz nicht fürchten müssten – sofern sie selbst die Chancen internationaler Präsenz nutzten. Nur Unternehmen, die sich auf Nischenprodukte spezialisiert hätten oder deren Kundenkreis sich auf die unmittelbar benachbarte Region beschränke, könnten es sich leisten, ausschließlich im Inland tätig zu sein.
Zu der Veranstaltung hatten die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftskreis Lüdenscheid e.V. wieder in die Museen der Stadt Lüdenscheid eingeladen.Ein großes Plus der inhabergeführten mittelständischen Unternehmen seien die stabilen Strukturen. Fakt sei aber auch, dass die Zukunft der deutschen Industrie vor allem in der Entwicklung qualitativ hochwertiger Produkte und Produktionsprozesse liege. Daher müsse mehr für eine praxisgerechte, hochspezifische Ausbildung der Mitarbeiter getan werden. Fachhochschulangebote in der Nähe der Firmen hält Kirchhoff für sinnvoll, beispielsweise in Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen. „Wenn wir das in Lüdenscheid machen, wäre das ein guter Standort und dafür kämpfe ich auch.“
Die Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid e.V. und der Wirtschaftskreis Lüdenscheid sind ein Zusammenschluss von rd. 170 Unternehmern/innen und Führungskräften mittelständischer Unternehmen aus den Städten und Gemeinden: Halver, Herscheid, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen und Schalksmühle.
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