NRW, 02.01.2008 07:52 Uhr (sor)
Zwischen Oktober 2003 und Dezember 2004 hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) unter der Beteiligung von 33 Wohnungsunternehmen, Kommunen, Verbraucherzentralen, Energieversorgungsunternehmen und regionalen Kooperationen einen bundesweiten Feldversuch zum Energieausweis durchgeführt.
Jeder der Beteiligten hatte sich verpflichtet, für mindestens 100 Wohngebäude Energieausweise auszustellen. Insgesamt wurden im Verlauf des Feldversuchs über 3500 Energiepässe ausgestellt.
Ziel des Feldversuchs war es, einen bundesweiten Standard für das Aussehen und den Inhalt des künftigen Energieausweises zu schaffen, diesen in der Praxis zu testen und die bundeseinheitliche Markteinführung vorzubereiten. Dabei wurde untersucht, wie die notwendigen Gebäudedaten möglichst effizient ermittelt und sinnvoll ausgewertet werden können.
In Nordrhein-Westfalen wurde der Feldversuch unter dem Titel „Initiative Energiepass“ von der Verbraucherzentrale NRW durchgeführt.
Nach einem Aufruf an Gemeinden, Städte und Kreise, sich als „Modellstadt“ zu bewerben, um durch „learning by doing“ die Standards des Energieausweises zu optimieren, wurden zehn Kommunen ausgewählt.
Von Oktober 2003 bis Ende Dezember 2004 testeten der Kreis Aachen, die Städte Aachen, Bochum, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gronau, Gütersloh, Münster sowie der Rhein-Erft-Kreis die Prototypen des Energieausweises.
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