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Werkzeugmacher sahen Vorteile von Normalien

NRW, 27.02.2008 07:16 Uhr (sor)

Lüdenscheid. Zur ersten Sitzung der ERFA-Gruppe Press-, Stanz- und Ziehwerkzeuge am 11.2.2008 folgten 28 Mitglieder der Einladung der SIHK in das Entwicklungs- und Gründer-Centrum EGC in Lüdenscheid. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Frank Ehrenthal referierte Ludger Müller, selbst auch Mitglied der ERFA-Gruppe, vom Unternehmen Strack Norma GmbH & Co. KG über die Verwendung von Normteilen im modernen Werkzeugbau. Müller führte aus, dass eine hohe Genauigkeit, schnelle Kalkulation und Kostenreduktion bei gleichbleibender Qualität durch die Benutzung von Normteilen erreicht werden könne. Hierdurch ließen sich schnell erkennbare und unverzichtbare Vorteile erreichen.

Anhand einer umfangreichen CAD-Normalienbibliothek von Strack Norma wurde veranschaulicht, wie der moderne Werkzeugbau auch Kosten und Aufwand reduzieren kann. Dabei können bei Bedarf nicht nur Sondernormalien mit spezieller Bearbeitung bezogen werden, sondern durch partnerschaftliche Zusammenarbeit eine Effizienzsteigerung erzielt werden. Hierzu gehören meist eine kostenlose Konstruktionsunterstützung oder gemeinschaftliche Produktentwicklung als gezielte Problemlösung.

Personen v.l.n.r. Frank Ehrenthal, Ludger Müller, Prof. Dr.-Ing. Franz Wendl - Foto: Martina Schillo, Altena
Personen v.l.n.r. Frank Ehrenthal, Ludger Müller, Prof. Dr.-Ing. Franz Wendl - Foto: Martina Schillo, Altena

Die sich an den Vortrag anschließende Diskussion behandelte im Speziellen die Rolle von Gasdruckfedern im Produktionsprozess und deren Vorteile gegenüber normalen Federn anhand von anschaulichen Darstellungen und Beispielen.

 

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