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„Siegplatte“ im Gesamtzusammenhang sehen

NRW, 31.07.2008 10:16 Uhr (sor)

Siegen. Ist die Siegplatte noch zu retten oder muss sie abgerissen werden? Welche Alternativen gibt es? Mit diesen und ähnlichen Fragen wird sich in den nächsten Monaten die Siegener Politik beschäftigen, nachdem die von der Stadt beauftragten Gutachter in diesen Tagen das Ergebnis ihrer Arbeiten zum Zustand, zur Sanierungsfähigkeit und zu den städtebaulichen Lösungsmöglichkeiten abgeliefert haben.

Die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) warnt in diesem Zusammenhang davor, die Diskussion ausschließlich auf die Siegplatte zu konzentrieren. „Mit der künftigen Gestaltung des Bereichs der Siegplatte besteht die Chance, der Innenstadt insgesamt weitere Impulse zu geben und wichtige Weichen für die Stadtentwicklung und die Attraktivität Siegens zu stellen“, so Rudolf König gen. Kersting, in der IHK zuständig für den Bereich Einzelhandel und Dienstleistung.

Nach Auffassung der Kammer sind messbare positive Entwicklungen erst im Zusammenspiel mit der Sanierung anderer Problembereiche zu erwarten. Das gelte etwa für Teile der Fürst-Johann-Moritz-Straße. Werden jetzt Eingriffe vorgenommen, so die Kammer, muss eine Gesamtvorstellung davon bestehen wie sich die Siegener Innenstadt ihren Besuchern zukünftig präsentieren soll. Für die IHK ist eine attraktive Innenstadt ohne lebendige Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe nicht denkbar. Deshalb müssen in die weiteren Überlegungen auch die Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe einbezogen werden.

 

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