NRW, 17.06.2010 16:00 Uhr (skr)
Bei manchen Dingen sollte man mit der Zeit gehen; bei manchen erscheint es wichtiger als bei anderen, die Entwicklung nicht zu verschlafen. Auch, wenn es um die konservativste Bevölkerungsgruppe geht: die Alten.
Man sagt, unsere Gesellschaft überaltere. Für viele Menschen ist dies ein beängstigendes Szenario da man seine Rente in Gefahr sieht. Und in Zeiten des immer stärkeren Abbaus der sozialen Sicherungssysteme und der immer weiter auseinander klaffenden Lücke zwischen Arm und Reich ist eine solche Angst nicht unbedingt unbegründet. Könnte man den vorhandenen Reichtum anders verteilen, wäre das Problem nicht - oder noch nicht - gegeben, doch da die Verhältnisse so nun einmal nicht sind, muss man sich mit der Situation ernstlich auseinander setzen. Dazu gehören auch Bereiche des Lebens, die über die bloße gekürzte oder ausbleibende Rente hinaus gehen – als ob das noch nicht genug wäre.
Doch es gibt auch ganz simple praktische Bereiche des Alltags, die sich bei Jung und Alt nicht unerheblich unterscheiden. Man kennt es ja zum Beispiel von Spaziergängen mit der ganzen Familie, bei denen man mit den körperlichen Unterschieden der Altersgruppen konfrontiert ist und feststellt, was man in der Theorie schon immer gewusst hat, wenn man es sich auch selten ins Bewusstsein ruft: die älteren Jahrgänge sind physisch nicht mehr so leistungsfähig wie sie es einstmals waren. Und wenn der Körper nicht mehr so mitmacht, wie man es gerne hätte, muss man auf Hilfsmittel zurückgreifen, will man sein Dasein nicht allzu stark beeinträchtigt fristen.
Wenn das Gehen zum Problem wird
Manch einer geht am Stock, braucht einen Gehwagen oder gar einen Rollstuhl, um den Alltag zu bewältigen, oder ist einfach überfordert mit zu vielen Treppen – die Gehstrecke wird häufig bei den Alten zum Problem. Umso misslicher, wenn es sich um das eigene Haus handelt, bei dessen Erwerb man nie und nimmer daran gedacht hätte, dass die Treppe zur zweiten Etage zum ernsthaften Problem werden könnte. Es ist jetzt aber so gekommen und man muss lernen, mit der Situation umzugehen. Eines der angenehmsten Mittel für Senioren ist der komfortable Treppenlift, da man sich ja schließlich meist eher ungern von seiner Behausung verabschiedet; vor allem wenn die ursprüngliche Idee gewesen ist, sich selbiges zur Altersresidenz zu machen. Und nachträglich einen Fahrstuhl einzubauen ist kaum möglich und noch dazu nicht ganz billig – eher im Gegenteil.
Rechtzeitig für Komfort sorgen
Es versteht sich, dass man auch in anderen Bereichen des Lebens auf seniorengerechte Einrichtung achten muss, aber das Treppensteigen ist bei Senioren letztlich ein quasi universelles Problem; alles Weitere sind dann eher individuelle Entscheidungen. Es erscheint ja schon als großes Glück, dass neue Häuser, Restaurants und Bahnhöfe behindertengerecht gebaut werden, was natürlich auch für den Umgang mit den alltäglichen Altersgebrechen ein großer Vorteil sein kann. Beförderungshilfen fürs Treppenhaus findet man zum Beispiel bei www.treppenlift-discount.de, wo man nicht nur Kaufangebote, sondern auch Tipps zur Finanzierung erhalten kann.
» Zur Startseite von Regionales-Gewerbe Regionales Gewerbe von A-Z.