NRW, 28.06.2010 10:02 Uhr (skr)
Viele Deutsche träumen von einem Leben in den eigenen vier Wänden. Darüber hinaus ist eine selbst genutzte Immobilie nach der Ansicht von Immobilienexperten die ideale Anlageform. Immobilien sind seit vielen Jahrzehnten eine beliebte Form der Geldanlage und Altersvorsorge.
Beim Erwerb einer Immobilie gilt es jedoch einiges zu beachten, denn Fehler beim Haus- oder Wohnungskauf können für den Betroffenen viel Ärger bedeuten, so dass im schlimmsten Fall sogar ein Rechtsanwalt konsultiert werden muss. Einige nützliche Hinweise können dabei helfen, derartigen Ärger zu vermeiden.
Lage des Objekts
Neben dem Zustand der Immobilie sind deren Lage und Umgebung wichtige Kriterien für die Wertbildung. Auch wer seine Immobilie selbst bewohnen möchte, sollte das unmittelbare Umfeld der Immobilie in Augenschein nehmen. Wenn die Immobilie zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise aufgrund eines Umzuges verkauft werden muss, dann sollte das Umfeld den Verkauf nicht erschweren oder den Erlös aus dem Verkauf mindern. Doch worauf sollte bei der Lage und Umgebung der Immobilie genau geachtet werden?
Ein entscheidender Vorteil ist es, wenn die Wohngegend über eine gute Verkehrsanbindung verfügt und sich idealerweise in der Nähe des eigenen Arbeitsplatzes befindet. Zwar sind am Stadtrand gelegene Immobilien in den meisten Fällen günstiger, doch der Aufwand an Zeit und Kosten aufgrund des täglichen Pendelns kann eine beträchtliche Höhe annehmen. Günstig ist es darüber hinaus, wenn die Wohngegend über eine gute Infrastruktur verfügt. Supermärkte, Dienstleistungszentren, Kindergärten, Schulen, Ärzte und ähnliches sollten sich in der Nähe befinden, da dadurch lästige Wege, Zeit und Geld gespart werden.
Ebenfalls sollte das Wohnumfeld, in welchem sich die Immobilie befindet, unter die Lupe genommen werden. Hinsichtlich des Wiederverkaufswerts und auch im eigenen Interesse sollten soziale Brennpunkte und Industriesiedlungen eher gemieden werden. Ein angenehmes Wohnumfeld erhöht die Lebensqualität erheblich und lässt die Immobilie im Falle eines späteren Wiederverkaufs für Interessenten attraktiv erscheinen.
Historie überprüfen
Empfehlenswert ist es zudem, die Geschichte des Baugrundstückes zu erforschen. Falls sich dort in früherer Zeit eine Mülldeponie, eine Färberei, ein Militärübungsplatz oder etwas Ähnliches befunden hat, dann könnte der Boden dadurch verunreinigt worden sein. Liegen derartige schädliche Umwelteinflüsse vor, dann ist vom Kauf abzuraten. Belastend für das Wohlempfinden und dem Wert des Grundstückes schadend sind ebenfalls elektromagnetische Störfelder von Wasserrädern, Mobilfunkmasten oder Hochspannungsleitungen.
Worauf bei einem Baugrundstück geachtet werden sollte
Wer zum Hausbau ein Baugrundstück erwerben möchte, der sollte vor dem Kauf zunächst prüfen, wie das Grundstück nach dem gültigen Bebauungsplan bebaut werden darf. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Beschaffenheit des Untergrunds. Es ist in jedem Fall ratsam, bei der Suche nach einer Immobilie die Hilfe eines Experten in Anspruch zu nehmen. Ein kompetenter Immobilienmakler kann die Suche nach einem geeigneten Objekt erheblich erleichtern. Darüber hinaus existieren eine Vielzahl hilfreicher Websites im Internet, auf denen Immobilien angeboten werden. Seiten wie www.hauskauf.de bieten einen guten Überblick über den deutschen Immobilienmarkt und liefern darüber hinaus nützliche Hinweise zum Immobilienkauf.
» Zur Startseite von Regionales-Gewerbe Regionales Gewerbe von A-Z.