
NRW, 14.10.2010 08:56 Uhr
Das Brot der Siegerländer Bäcker kann sich sehen lassen. Über 80 Prozent aller von der Bäckerinnung geprüften Brote waren "sehr gut" oder "gut". Die Urkunden an die beteiligten Bäcker wurden jetzt im Haus des Handwerks übergeben.
Drei Tage hatte Karl-Ernst Schmalz vom Qualitätsprüf- und Beratungsdienst des Deutschen Bäckerhandwerks Brote aus 17 Innungsbetrieben nicht nur unter die Lupe, sondern auch in die Hände genommen: Form, Aussehen, Krusteneigenschaften, Krumenbild, Struktur, Geruch und Geschmack waren einige der Kriterien, nach denen die unterschiedlichen Produkte begutachtet wurden.
Mit 46 Prozent waren fast die Hälfte aller Brote"sehr gut", weitere 36 Prozent erhielten das Urteil "gut". 17 Prozent waren immerhin "zufriedenstellend", und nur ein Prozent "verbesserungsbedürftig".

Jürgen Hassler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, überreichte jetzt die Urkunden an die erfolgreichsten Bäcker. Gleich sieben "Goldbrote" hatte Obermeister Michael Stötzel aus Nephen eingereicht. Viermal Gold wurde Martinus Eling aus Netphen zuteil. Dreimal Gold ging an Hans-Otto Klinker aus Bad Berleburg. Je eine Auszeichnung erhielten die Bäckereien Klein aus Weidenau und das Café Wahl aus Bad Berleburg.
Besonders gut schnitten erwartungsgemäß die Schwarzbrote und Roggenmischbrote ab. "Aber das ist im Siegerland nicht anders zu erwarten", so Michael Stötzel während der Urkundenverleihung. Er lobte die gute Qualität seiner Innungsbetriebe und ermunterte die Bäckerkollegen, auch in Zukunft Brote zur Prüfung einzureichen. Mit neuer Prüftechnik des unabhängigen Instituts könne nicht nur die Qualität gesichert werden, sondern auch Probleme erkannt und mögliche Mängel behoben werden.
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