
NRW, 10.12.2007 10:20 Uhr
Olpe. Die Region Südwestfalen richtet die Regionale 2013 aus. Diese gute Nachricht überbrachte NRW-Bau-und Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) am Mittwoch den Landräten der Kreise Hochsauerland, Mark, Olpe, Siegen-Wittgenstein und der Landrätin von Soest im Olper Kreishaus.
In einem zweistufigen Wettbewerbsverfahren mit einstimmigem Votum konnte sich unsere Region gegen ihre Mitbewerber klar durchsetzen. Das Münsterland folgt mit seiner Regionale daher erst drei Jahre später.
Minister Wittke stellte nach dem Zuschlag finanzielle Mittel zur Unterstützung in Aussicht, deren Höhe sich nach den Erfordernissen richten soll. "Das Gießkannenprinzip der vergangenen Jahre ist passé." So erteilte Wittke früheren Unterstützungsmethoden der Landesregierung eine Absage, "aber bei vernünftigen Projekten nehmen wir stattdessen den Gartenschlauch." In früheren Regionalen flossen Landesmittel zwischen 15 und über 40 Millionen Euro.
"Entscheidend sind die guten Ideen." Oliver Wittke versicherte der Landrätin mit ihren vier Kollegen, dass jedenfalls keine gute Idee an den Finanzen scheitern werde.
Da bleibt natürlich abzuwarten, was die Landesregierung im Einzelnen als gute Idee anzuerkennen bereit ist, aber Zukunftsmusik hin und her, HSK-Landrat Dr. Schneider kündigte im Sinne seiner Kollegen bereits eine möglichst schnelle Reaktion an: "Wir haben uns entschieden sofort durchzustarten und wir haben sehr viel vor!"
Es sollen also möglichst schnell die notwendigen Strukturen aufgebaut werden, um mit der eigentlichen Arbeit beginnen zu können.
Dazu gehören neben der Gründung der "Regionale Agentur" unter anderem auch die Erarbeitung und Etablierung eines aussagekräftigen Logos und ein interaktives Internetportal.
Ganz wichtig erscheint im Vorfeld jedenfalls die Vermeidung von vorschnellen Unkenrufen, die aus der Vergangenheit zur Genüge überliefert sind. Sicher, vor einigen Jahren noch wäre eine Zusammenarbeit des alten "Kurkölnischen Sauerlandes" mit Siegerland oder der Mark noch an den Betonpollern der heimlichen Zwietracht zerschellt, aber inzwischen wurde vor allen Dingen die große Chance für die Region erkannt, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen.
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