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Frauenwirtschaftslounge Oberberg - Mit „Formel f“ auf den Weg zum Erfolg

NRW, 24.06.2008 14:11 Uhr

Lindlar. Ober­ber­gi­scher Kreis. Schirm­herr Landrat Hagen Jobi, selbst aus der Selbst­stän­dig­keit in die Politik gewech­selt, verdeut­lichte bei der vierten Frau­en­wirt­schafts­lounge „formel f“ im Lingen­ba­cherhof des Bergi­schen Frei­licht­mu­seums Lindlar wie exis­ten­ziell das Thema des Abends „Mar­ke­ting mit Magnet­wir­kung“ von Refe­rentin Eva Kanis ist. „Akquise ist im Unter­nehmen eine zentrale Aufgabe“, so Jobi. Das gelte nicht nur in der Wirt­schaft, sondern auch für eine mittel­stand­s­ori­en­tierte Verwal­tung wie den Ober­ber­gi­schen Kreis.

Eva Kanis, Marketingexpertin mit langjähriger Praxiserfahrung im Vertrieb, Werbeagentur-Inhaberin und Unternehmensberaterin, zeigte Möglichkeiten der Kundengewinnung auf. Dabei stellte sie die unterschiedliche Vorgehensweise von Männer und Frauen dar. „Männer sind sehr zielorientiert und blenden den Verkauf hemmende Bedenken einfach aus. Sie präsentieren ihr Angebot deshalb häufig prägnanter als Frauen“, so Kanis. Männer interessiere die Konkurrenz weniger. Sie seien glaubwürdig und überzeugend in Ihrem Auftreten.

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(Landrat Hagen Jobi im Austausch mit Birgit Steuer, Designerin Lisa Blum und Rechtsanwältin Birgit Hähn. (Foto: MH))

„Der Inhalt zählt beim Verkaufsgespräch lediglich 30 Prozent. Stimme und Physiologie sind weitaus entscheidender“, sagte Kanis. Darin läge die entscheidende Chance für Frauen in der Wirtschaft. „Wie sehen die geschäftlichen Bedürfnisse aus, was sind die persönlichen Vorlieben und Eigenarten meines Kunden, und was kann ich ihm bieten“, zählte die Expertin die entscheidenden Fragen vor einem Verkaufsgespräch auf. Der Kunde wolle sich rundum wohl fühlen und emotional angesprochen werden. „Spielen sie die Klaviatur der Emotionen“, riet die Marketingexpertin.
Die rund 80 Frauen die ihren Weg in das Bergische Freilichtmuseum gefunden hatten, nahmen den Vortrag zum Anlass, Ihre Beziehungen unter einander noch weiter zu vernetzen und sich über das neuste Projekt von „formel f“ zu informieren. Dabei geht es um eine Patenschaft für die von Museumskuratorin Petra Dittmar geplante Dauerausstellung über das Leben der Frauen im Oberbergischen. „Für die Ausstellung wird im Freilichtmuseum eigens ein Haus errichtet, das in seinen Einzelteilen zwar schon hier ist, nun muss es aber aufgebaut und eine Ausstellung konzipiert werden“, so Ditmar.

Birgit Steuer, Vorsitzende von „formel f“, zeigte sich zuversichtlich: „Bei so viel Engagement der Unternehmerinnen werden wir hier sicher eine aktive Patenschaft ausüben.“

Eine Bildergalerie von der Veranstaltung ist im Internet unter www.formel-f.de zu finden.

 

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