
NRW, 28.10.2011 11:17 Uhr
Die Ausstattung einer Immobilie bestimmt ihren Wert im Wesentlichen mit. Der schönste Schnitt und die beste Lage können eine schlecht isolierte und zugige Wohnung nicht besser machen und auch, wenn ein gewisser Lärmschutz vor der Außenwelt erforderlich ist, muss bei der Sanierung einiges getan werden. Gerade jetzt im Winter ist auch eine gute Isolierung gegen Kälte wichtig. Da die Fenster der natürliche Schwachpunkt der Fassade sind, sollte man auf ihre Wahl besondere Aufmerksamkeit verwenden.
Die Wahl des Materials: Holz- oder Kunststoff-Fenster
Zunächst gilt es zu entscheiden, welches Glas man einsetzen möchte. Einfachglasscheiben sind eigentlich nur noch bei denkmalgeschützten Gebäuden mit strengen Auflagen eine Option, ansonsten würde man immer zu Thermopane- oder Doppelglasfenstern greifen. In Altbauten werden auch gerne zwei Fenster mit Zwischenraum eingesetzt, sodass von innen die historisch-stilechte Optik erhalten bleibt und trotzdem der optimale Schall- und Kälteschutz gewährleistet ist. Gerade bei alten und erhaltenswerten Holz-Fenstern kann das sinnvoll sein. Die meisten Immobilienbesitzer wählen aber wohl Kunststoff-Fenster, da dieses Material nicht nur beim Einbau, sondern auch bei der Haltbarkeit und der Pflege Vorteile aufzuweisen hat. Die Kosten sind geringer und die Auswahl umfasst die verschiedensten Formen, sodass sich für jede Fensteröffnung ein passendes Modell finden lässt. Bei Holz muss man im Vergleich zu einem Kunststoff-Fenster gerade bei ungewöhnlichen Größen teure Spezialanfertigungen erwerben, was das Budget kräftig in die Höhe treibt.
Beim Einbau sollte man auf kompetente Fachleute setzen. Zwar ist der Einbau von Fenstern kein Hexenwerk, aber gerade die Isolierung und Dichtigkeit rund um die Laibung erfordert Fachkenntnis und Erfahrung. Die Gefahr einer Kältebrücke zwischen Rahmen und Fassadenisolierung ist sonst äußerst groß und der Fehler wird erst sicht- beziehungsweise spürbar, wenn die Fenster bereits fertig eingebaut sind. Weil die Montage einfacher ist, wenn man die Isolierung kurz vor dem Rahmen enden lässt, ist das einer der häufigsten Fehler beim Einbau.
Weitere Vorzüge schaffen
Nicht jede Wohnung bietet den Schnitt und den Platz für ein traumhaftes Bad, eine großzügige Küche und eine perfekte Raumaufteilung. Damit das Objekt trotzdem attraktiv für Investoren oder Mieter bleibt, sollte man Mängel mit gewissen Extras ausgleichen. Eine vollständige Sanierung und Renovierung der Räume ist wichtig für den guten ersten Eindruck. Auch eine vorhandene moderne Einbauküche kann potenzielle Mieter überzeugen. Die Anschaffungskosten können mit einer Pauschale auf die Miete aufgeschlagen werden, sodass der Vermieter nicht auf den Kosten sitzen bleibt. Ist das Bad auch noch so klein, so kann man mit hochwertigen und originellen Armaturen, einem Rippenheizkörper, der gleichzeitig als Handtuchständer dient oder mit gekonnter Beleuchtung einen vorteilhaften Eindruck vermitteln. Für viele ist das Badezimmer ein entscheidender Faktor, daher sollte man sich gerade bei innen liegenden Bädern besondere Mühe geben. Mit LED-Beleuchtung kann man mehr Licht in den Raum bringen oder sogar von einer Fensterbaufirma einen Lichtschacht über das Dach einbauen lassen. Grundsätzlich gilt: Bei Immobilien macht sich jede Investition früher oder später garantiert bezahlt, also sollte man nicht am falschen Ende sparen.
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