
NRW, 28.07.2011 12:24 Uhr
Die Freude am Umzug in ein neues Zuhause wird im Vorfeld oft ein wenig getrübt. Die Zeit unmittelbar vor dem Einrichten der neuen Wohnung ist nämlich geprägt von einem Haufen Arbeit. Alles aus den Schränken räumen, in Kisten verpacken und diese Kisten dann noch treppab und treppauf zu tragen, ist nicht unbedingt ein Vergnügen, sondern erfordert viel Vorarbeit und pure Muskelkraft. Um den Umzug möglichst angenehm zu bewältigen, ist eine gute Organisation vorab unerlässlich.
Umzug mit Plan
Wer fleißige Umzugshelfer für den großen Tag zur Seite hat, sollte deren Einsatz auf vielerlei Art würdigen. Dazu gehört nicht nur das Bereitstellen kalter Getränke und kleiner Stärkungen, sondern vor allem eine Vorbereitung, die es den Helfern erleichtert, ihre Arbeit zu verrichten. So sollte man rechtzeitig damit anfangen, seinen Hausstand in Kisten zu packen, die Schränke leer zu räumen und alles was zerbrechlich ist, in Zeitungspapier zu wickeln und sachgerecht zu verstauen. Es gibt kaum etwas, das mehr aufhält, als wenn die Umzugshelfer am Tag des Umzugs Kleinteile und Dekoobjekte einzeln in den Umzugswagen tragen müssen oder sich selbst erst hinsetzen und die Sachen verpacken müssen. Will man alle Fragen rund ums Umziehen vorab klären, kann es hilfreich sein, im Freundes- und Bekanntenkreis herumzufragen, wie dort der letzte Umzug organisiert wurde und was die größten Hindernisse im reibungslosen Ablauf der Umzugsaktion waren. Zieht man mit einem professionellen Umzugsunternehmen um, bekommt man sogar eine Liste mit Dingen, die vorab gemacht und organisiert werden müssen, da sich sonst der Preis für den Service drastisch erhöhen würde. Wer seine Umzugshelfer aus dem Bekanntenkreis rekrutiert oder Helfer für einen Stundenlohn anheuert, dürfte genauso ein Interesse daran haben, dass der Umzug schnell und reibungslos über der Bühne geht. So spart man nicht nur Kosten, sondern auch Nerven.
Die richtige Reihenfolge
In der Vorbereitung sollte man alles, was sich in den Schränken befindet, sachgerecht in Kisten packen. Auch wenn sich eine thematische Ordnung anbietet, man also Zimmer für Zimmer einpackt, ist es nicht immer empfehlenswert, dabei allzu streng zu sein. Wer seine ganze Bibliothek in einen Karton packt und seinen Kleiderschrank in einen anderen, hat dann eine extrem schwere und eine unverhältnismäßig leichte Kiste. Hier kann es sinnvoll sein, leichte und schwere Sachen zu mischen, damit man in etwa gleich schwere Lasten an die Umzugshelfer zu verteilen hat und auch die Maximallast der Kartons nicht überschreitet. So kann man auch am ehesten Schäden an seinen Sachen vermeiden. Größere Möbel sollte man ebenfalls frühzeitig demontieren und die Einzelteile so bereitstellen, dass die fleißigen Helfer sie erreichen können. Die letzte Nacht in der alten Wohnung kann man auch mal auf der Matratze auf dem Boden verbringen, während die Einzelteile des Bettes schon demontiert und bereit zum Abholen sind. Für den Umzugswagen sollte man schon am Vorabend einen Parkplatz absperren. Das kann man sich entweder offiziell genehmigen lassen und sich Parkverbotsschilder von der Stadt leihen, oder man spricht mit den Nachbarn und sperrt eine große Parklücke mit Stühlen und einem freundlichen Hinweis auf Zetteln ab. Wer diese Tipps beherzigt, wird um Arbeit und Anstrengung am Umzugstag zwar nicht ganz herumkommen, doch der Ablauf wird ganz sicher um einiges reibungsloser.
* Bitte halten Sie sich an die Netikette und vermeiden persönliche Anschuldigungen, Beleidigungen und Ähnliches. Verbreiten Sie außerdem keine Unwahrheiten, Vermutungen, Gerüchte sowie rufschädigende oder firmeninterne Informationen. Beachten Sie die Rechte Anderer und urheberrechlich geschützter Quellen. Bei rechtlichen Verstößen haften Sie in vollem Umfang. Aus diesem Grund sind wir gezwungen, Ihre IP-Adresse und Ihren Provider zu speichern. Mit dem Speichern Ihres Kommentars erklären Sie sich mit diesen Regelungen einverstanden.
- Regionales Gewerbe von A-Z.