
NRW, 18.08.2011 09:27 Uhr
Lohnkosten, Miete für Büroräume und Produktionsstätten sowie der Unterhalt eines Fuhrparks - Das sind in der Regel die größten finanziellen Belastungen eines mittelständischen Betriebs. Die meisten Unternehmer sind in diesem Bereich gut informiert und probieren die Kosten so gering wie möglich zu halten. Doch vielfach werden kleinere Kostenstellen stiefmütterlich behandelt und so wird enormes Einsparpotenzial leichtsinnig verschenkt. Dabei ist gerade hier einfach zu sparen, denn kann man bereits mit wenig Aufwand jährlich mehrere hundert oder gar tausend Euro sparen.
Telefon und Internet
Niemand hat Geld zu verschenken und dennoch tun es viele kleinere und mittlere Unternehmen. Es sind bei vielen Betrieben die gleichen Fehler, die immer wieder gemacht werden. Vor allem bei den Ausgaben für die Kommunikation gibt es oftmals noch Nachholbedarf. Zu oft wird auf die Nutzung einer Flatrate verzichtet. Auch die Nutzung von call by call von Tele2 könnte vielen Unternehmen helfen, Kosten zu reduzieren. Denn wer noch immer jeden Anruf einzeln abrechnen lässt oder die falsche Flatrate nutzt, der zahlt kräftig drauf und auch der Verzicht auf eine schnelle Internetverbindung inklusive Flatrate kann teuer werden. Tatsächlich steht der schnelle Austausch von Dokumenten via Internet inzwischen an der Tagesordnung und wer hierauf nicht zurückgreifen kann, der hat im Vergleich mit der Konkurrenz häufig einen schweren Stand.
Stromkosten senken
Aber nicht nur bei den Telekommunikationskosten sind viele kleinere Unternehmen noch immer auf dem falschen Weg. Ein wichtiger Posten unter den Ausgaben sind die Kosten für Energie. Da die Strom- und Gaskosten immer weiter steigen, ist es wichtig, in diesem Bereich schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Es lohnt sich, den Strommarkt genau im Auge zu behalten und regelmäßig den eigenen Anbietern mit dem Marktführer zu vergleichen. Über Vergleichsportale im Internet lässt sich dies am besten durchführen. Viele Seiten bieten diesen Service an und sorgen so dafür, dass man schnell einen Überblick über die besten verfügbaren Anbieter bekommt. Was für Strom gilt, ist auch beim Gas der Fall. Immer mehr Anbieter sind verfügbar und so lohnt sich auch hier der regelmäßige Vergleich.
Alternative Antriebe
Umweltfreundlich und zukunftsorientiert, so sollte der Fuhrpark von Unternehmen zusammengestellt sein. Die Umstellung auf nachhaltigere Antriebstechniken ist aber nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Bilanz. Denn alternative Antriebe sind zwar in der Anschaffung oftmals noch teurer als konventionelle, doch langfristig lohnen sie sich. Erdgas, Autogas, Strom oder Brennstoffzellen verbrauchen teilweise nicht nur deutlich weniger, sondern nutzen auch noch Kraftstoffe, die wesentlich günstiger sind als Benzin und Diesel. So kostet ein Liter Autogas zwischen 0,5 und 0,9 Euro und somit teilweise nur ein Drittel vom durchschnittlichen Literpreis für Benzin.
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