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UMWELTMESSE WIEHL

Umweltmesse: Eissporthalle Wiehl wandelte sich zum Mekka für erneuerbare Energie

NRW, 29.04.2008 12:51 Uhr

Wiehl / Ober­ber­gi­scher Kreis. Am vergan­genen Woche­n­ende präsen­tierten gut 70 -über­wie­gend aus der Region stam­mende-Unter­nehmer die neuesten Trends aus dem Sektor der erneu­er­baren und umwelt­freund­li­chen Ener­gien auf der Umwelt­messe „Umwelt 2008 Wiehl“ in der Wiehler Eiss­port­halle.

90% der Aussteller kamen aus dem oberbergischen Kreis oder den angrenzenden Gemeinden

Über das Wetter, da waren sich am vergangenen Wochenende wohl alle einig, da konnte man nicht diskutieren, wohl aber über die horrenden Benzinpreise und Heizkosten. Diesem Thema nahm sich die Umweltmesse „Umwelt 2008 Wiehl“ der Messe AG in der Eissporthalle Wiehl an. Vor Ort präsentierten am Samstag und Sonntag die besten regionalen Kompetenzen was auf dem regenerativen Markt mittlerweile möglich ist.

Die Aussteller ernteten stets ein unkommentiertes „Nicken“, wenn die Visionen von weiter steigenden Energiepreisen bei den zahlreichen Beratungsgesprächen auf die Agenda kamen. Die zahlreichen Besucher der Messe interessierten sich natürlich nicht für weitere Hiobsbotschaften, sondern eher, wie sie aus dem Hamsterrad der stetig steigenden Energiekosten rauskommen können.

Die besten Lösungsvorschläge hatte da die Solarbranche. Egal ob Strom- oder Wärmeerzeugung konnten bezahlbare und vor allem staatlich förderungswürdige Produkte vorgestellt werden. Die Besucher und auch die Aussteller waren sich in einem Punkt sehr einig: Jeder Tropfen und jeder Kubikmeter Gas, der nicht mehr benötigt wird, bringt uns einen gewaltigen Schritt weit weg von den derzeitigen Abhängigkeiten von den Erdöl- und Erdgas exportierenden Ländern, die im Augenblick schamlos ihre Monopolstellung bei der Energie ausnutzen.

Natürlich zeigte die Messe auch zahlreiche Möglichkeiten bei der Energieeinsparung. Die Fassadenprofis vom Malermeisterbetrieb Bondke aus Gummersbach zeigten die besten Gebäudeisolierungen. Maik Hensel (Geschäftsführer von der Firma Bondke) sieht die Vorteile für den Hausbesitzer eindeutig darin, dass man schon mit wenigen Änderungen an der Gebäudefassade gute zweistellige Einsparpotentiale beim Gesamtenergieverbrauch einsparen kann. Zu Zeiten von gut 70 Cent der Liter Heizöl eine Maßnahme, die eigentlich als erste Sofortmaßnahme ergriffen werden sollte. Er bietet den oberbergischen Hausbesitzern gerne eine umfangreiche „Einsparpotentialsuche“ an und bittet bei Interesse um den Kontakt über seine Homepage (www.bondke.de).

Summa summarum ergibt sich ein positiver Rückblick auf die vergangene Messe. Die Aussichten der Ökonomen in Bezug auf die weiterhin steigenden Energiepreis aller Rohstoffe, wird eine Nachfolgemesse mit Sicherheit nicht lange auf sich warten lassen.

Text: Sven-Oliver Rüsche

 

Weiterführender Link: www.messe.ag


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